Spitzenreiter

VL: SVA - Rosdorf/Grone, 28:15

Haberecht klein II

Unsere erste Männermannschaft setzte sich mit einem klaren 28:15 Sieg gegen die HG Rosdorf/Grone an die Tabellenspitze. Das Team von Goran Krka war deutlich überlegen, nur in der Chancenauswertung war man nicht konsequent genug. Alfeld führte zunächst 8:3, musste aber in der 22. Minute den Anschluss zum 6:8 hinnehmen. Zur Pause führte die SVA dann beruhigend mit fünf Toren (13:8). Die Gäste waren im Angriff relativ harmlos, auch die sehr offensiv ausgerichtete Abwehr führte nicht zum Erfolg. Die SVA setzte sich mit schön herausgespielten Treffern auf 20:11 ab. Nach 60 Minuten war der Vorsprung auf 13 Tore angewachsen. Bester Werfer war Rouben Bormann mit sechs Treffern. Nach der Partie wurde der Sprung auf Platz 1 bei der Jubiläums-Party gebührend gefeiert.

SVA: Tobias Niessner, Muhamet Hajredinai - Abaz Berisha (3), Elvis Berisha, Andreas Lück (2), Arthur Laubenstein, Nando Ehlers (2), Joshua Schüller (3), Jan Hebisch (4), Stevche Angelkovski (1), Hendrik Sievers (3), Jannes Haberecht (1), Ruben Bormann (6), Christopher Hartwig (3).

 

 

40 Jahre Party

Party Gründer I

Die Handballsparte der SV Alfeld feierte Sonnabend ihr 40-jähriges Jubiläum mit DJ Casi, Live-Musik und Cocktails. Abteilungsleiter Reiner Wendlandt begrüßte u.a. "Gründungsvater" Bernd Wand, der zusammen mit Wolfgang Sommer, Thomas Pöser, Hans-Joachim Brömelmeyer, Rolf Seidelmann und Bernd Schmidt gekommen war. Sie gehörten zur Mannschaft im Gründungsjahr. Auch die ehemalige Frauenmannschaft aus den 90er Jahren war fast komplett vertreten. Ihre Verbundenheit zur SVA zeigten auch unsere ehemaligen Oberliga-Spieler Frank Brandt und Heiko Bütehorn sowie die erste Männermannschaft von Goran Krka, die den Sprung an die Tabellenspitze feierte. "Wir wollten mit dieser Veranstaltung nicht nur die Vergangenheit beleuchten sondern auch den Zusammenhalt in der Abteilung stärken. Dies ist nur bedingt gelungen, so glänzten u.a. die Männer II und III durch totale Abwesenheit," ärgerte sich der Abteilungsleiter. Trotzdem wurde ausgiebig und lange gefeiert ......

Party Frauen

Ausstellung

1979 wurde die Sparte der SVA gegründet und trat dabei in Konkurrenz zum damaligen VfL Alfeld. Gründervater war Bernd Wand. Zu den Akteuren der ersten Stunde gehörten Wolfgang Sommer, Hans-Joachim Brömelmeyer, Rolf Seidelmann und Reiner Wendlandt. Alle blieben dem Alfelder Handball bis heute verbunden und sind noch in den unterschiedlichsten Funktionen aktiv.

Oldies

Damals wurde Handball vornehmlich im Freien gespielt, was sich viele Aktive heute gar nicht mehr vorstellen können. So lag beim ersten Auswärtsspiel der Männer in Sarstedt morgens noch Schnee.

1982 kamen eine Frauenmannschaft und eine männliche A-Jugend hinzu. 1984 erweiterte eine weibliche B-Jugend das Angebot der SVA-Handballsparte.

Auf sich aufmerksam machten die Jugendlichen des Vereins mit dem Versuch, den Weltrekord (25,55 Stunden Handball am Stück) zu brechen und ins Guinness Buch der Rekorde zu kommen - ohne Erfolg, aber mit 20 gespielten Stunden verdienten sich alle Beteiligten viel Bewunderung.

1991 kam es zur Fusion der beiden Alfelder Vereine SVA und VfL. Jetzt stand auch der Leistungshandball auf dem Programm der SVA. Insgesamt elf Handballmannschaften starteten in die erste gemeinsame Saison des Großvereins.

Die Abteilung wurde immer größer, mit 20 Teams gehörte die SV Alfeld im Jahr 2000 zu den größten Handballvereinen im Landkreis Hildesheim.

Besonders die „Erste“ machte durch ihre starke Leistungen in der Oberliga von sich Reden.

Besonders erfolgreich waren die Zeiten von Sigurd Jäschke (1996 – 2001) und Goran Krka/Jürgen Kloth (2001-2006). Jäschke schaffte in diesem Zeitraum den Sprung von der Bezirksoberliga bis in die Oberliga und gewann den Niedersachsen-Pokal. Das Team von Goran Krka und Jürgen Kloth wurde dreimal Vize-Meister in der Oberliga, ehe man 2006 die Niedersachsenmeisterschaft und den Aufstieg in die 3. Liga feierte. Über 1000 Zuschauer waren begeistert.

mannschaftjubelt296

Nach diesem Höhepunkt folgten auch Tiefen, in denen die Kontinuität fehlte. Acht namhafte Trainer und das Management sorgten aber dafür, dass man in der Oberliga eine gute Rolle spielte.

Der Förderverein wurde gegründet, später folgte die Handball GmbH, um die finanzielle Basis zu sichern. Ralf Hansemann setzte zunächst als Vorsitzender, dann als Geschäftsführer entscheidende Akzente.

Sportlich konnte man die Oberliga nicht halten, es folgte der Abstieg in die Landesliga. Für neue Aufbruchstimmung sorgte dann Arne Habekost mit seinem Team, das im letzten Jahr Goran Krka als Trainer verpflichtete und zahlreiche abgewanderte Spieler zurückholte. In diesem Jahr stieg die SVA wieder in die Verbandsliga auf.

Aber auch alle anderen Teams waren dank ihrer Trainer und Betreuer sehr erfolgreich. So spielte die männliche A-Jugend 2005 in der Regionalliga – der heutigen Bundesliga. Siegfried Oetjen führte die männliche C-Jugend zur Niedersachsenmeisterschaft, etliche Teams spielten auf Landes- und Bezirksebene. Die Nachwuchsarbeit war herausragend.

MJA RL

Auch die Frauen spielten viele Jahre auf Bezirks- sowie später auf Regionsoberliga-Ebene und erreichten zweimal die Aufstiegsrunde zur Landesliga.

Regelmäßig gab es Handball-Leckerbissen in der BBS-Halle, so spielte die Deutsche Frauen Nationalmannschaft zweimal in Alfeld. Auch die A-Jugend-Nationalmannschaft präsentierte sich gegen Österreich in der BBS. Die Bundesligisten VfL Fredenbeck, TBV Lemgo und Recken gastierten in Alfeld. Daneben richtete man 2007 den HAZ-Handball-Cup aus.

Bei allen sportlichen Erfolgen kam die Geselligkeit nie zu kurz, um den Zusammenhalt zu fördern. Die SVA lädt daher am 16.11.2019 zur Party ein und hofft, dass auch viele ehemalige Handballer/innen der Einladung folgen, um schöne Erinnerungen auszutauschen.

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