Die neue Webseite der Piraten von der Leine sticht in See!

Endlich ist sie online, unsere neue Piraten-Webseite. Zugleich die neue Kommunikationsplattform der SVA Handball GmbH.

Kein Budget – na und?

Fast punktgenau zum Start der neuen Saison mit echten Zuschauern haben wir’s endlich geschafft. Vor zwei Jahren begannen wir in der Handball GmbH zu überlegen, wie wir wohl an eine inhaltlich, optisch, technisch und kommunikativ stimmige Webseite kommen könnten, ohne ein Budget zu haben. Kein Geld, kein neues Schiff? Doch: Sind wir nicht Piraten?

Wir wussten, wenn wir unseren Unterstützerinnen und Unterstützern aus Sponsoring, Förderverein, Mitgliedern und Fans online nicht bald ein wenig mehr bieten und professioneller daherkommen, wird’s schwer mit der Selbstdarstellung. Wir mussten medial besser werden, um über die Kommunikation mit einer neuen Piraten-Webseite und einen angemessenen Auftritt für die Handball GmbH neue Unterstützer gewinnen zu können. Wer kennt jemanden, der nicht schnell genug weglaufen kann, um den Job zu übernehmen?

Angel ausgeworfen – einer schnappte zu

Vor knapp zwei Jahren in einer dunklen Nacht überrumpelte dann Arne Habekost fast gewaltfrei den Nicht-Handballspieler Jörg Heynlein an den Gestaden des Gardasees, sich unseres neuen Auftritts ohne einen Sack voll Silberlinge, dafür aber mit viel Ehre und Schulterklopfen, anzunehmen.
Mit seinem Unternehmen heynlein. nur ein (Despe-)Tal weiter berät er seit 20 Jahren kleine und mittlere Unternehmen (KMU) rund um Kommunikations- und Führungsthemen. Heynlein. wendet lösungsfokussierte und systemische Methoden an und bietet Workshops zur Lösung von (Kommunikations-)Konflikten und zur Ziel- und Strategieentwicklung an. Die Webseiten von Alukant und mAG aus Alfeld hat er gesamtprojektiert, konzipiert und getextet. Dazu Mitarbeiterinnen befragt und Interviews zu Ressourcen, Nutzen oder zur Unternehmenskultur geführt. Schick. Nun denn.
Doch auch er hat eine Schwachstelle. „Bekannt“ ist er einigen SVAlerinnen und SVAlern durch seinen vollen Einsatz als Supporter bei diversen Handballfahrten nach Werlte oder ans Ijsselmeer in den wilden 1990er und 2000er Jahren. Das machte ihn erpressbar. Jetzt hatten wir ihn an der Angel. Nun brauchten wir nur noch jemanden für den technischen Part der neuen Piratenseite.

Hallo Alfeld?

Naheliegend starteten wir zunächst einen Aufruf und suchten über die lokale Presse und sog. Soziale Medien nach kreativen Mitstreiterinnen aus Alfeld und Umgebung, die uns – ohne Budget, manche nennen es kostenlos – eine flotte Seite im modernen technischen Gewand gegen Sachleistung und Medienpräsenz sponsern.

Wohl zu viel verlangt, denn niemand meldete sich. Sind Alfelds Kreative nicht handballaffin? Das erste Coronajahr war um. Die Pandemiezeit sorgte zudem nicht unbedingt dafür, dass unser Sponsoringpacket als Gegenleistung für keine Bezahlung weder zupackende, noch überhaupt welche ringenden Hände fand. Wir selbst spielten nicht, hatten nichts zu melden, konnten uns nirgendwo zeigen. Ungünstige Zeiten für jemand, der viele Wünsche, aber kein Geld hat. Wie jemanden finden, der uns eine Webseite gestaltet, programmiert und technisch aktuell hält – zudem sein Handwerk versteht und zuverlässig ist? Flaute in Alfeld.

Feindgebiete – Neue Verbündete

Der Wind führte uns im letzten Dezember über Wernershöhe und den Hildesheimer Wald Richtung Südosten zur Designagentur Greenstein nach – Hildesheim! Heimstätte vieler unserer Gegner. Egal. Wir formulierten mutig unsere Wünsche und Angebote und stießen auf offene Ohren. Die inhabergeführte Werbeagentur mit Standorten in Hildesheim und Hannover betreut seit über 10 Jahren kleine und mittelständische Unternehmen in den Kommunikationsdisziplinen Grafik, Web und Online-Marketing. Zum Glück hatten wir ab jetzt jemanden im Team, der wenigstens etwas von Handball versteht. Nicht nur im Anzug (Habekost) oder von der Thekenbande aus (Heynlein). Mit Thore Meyer von Greenstein, seines Zeichens torgewaltige Nummer 3 in Diensten von Eintracht Hildesheim, kam Webseitenkompetenz und Sozial-Media-Erfahrung ins Team.

Happy Ending – Piraten am Mast

Die Zeit flog dahin, ein Kostenlosprojekt hat es nicht immer leicht. Nun gut, letztendlich haben wir gezeigt, dass man auch ohne Heuer aufs Meer segeln kann. Man muss nur die Sehnsucht wecken und etwas zu bieten haben, was nicht sofort, aber im Laufe der Zeit einlösbar ist. Schlagkräftige Argumente eben. Und bei aller Liebe: Man muss eben auch ein paar Piratentricks kennen und mutig anwenden.

Für Anregungen und konstruktive Kritik, Würdigung des neuen Auftritts, selbstkomponierte und/oder gesungene Piratensongs, eigene Beiträge oder Prosa sind wir offen. Danke für eure Geduld.

Ahoi

Mast und Schotbruch für unsere Medienpartner und -sponsoren!

www.heynlein.de

www.greenstein-designagentur.de